FLORIDA

WHERE ARE MY KEYS?

Miami, Fort Lauderdale, die Everglades  – alles schön und gut. Aber wer es nicht weiter in den Süden geschafft hat, der hat den schönsten Fleck Floridas einfach mal ausgelassen: Die Keys. Das konnte uns natürlich nicht passieren. Zugegebenermaßen, es war eine Action eine halbwegs bezahlbare Unterkunft auf den Keys zu finden (auf Key West sind 200 $ pro Nacht Standard), aber die Keys sind jeden Penny wert.

200 Koralleninseln mit einer Gesamtlänge von über 290 Kilometern, von der Südspitze Floridas zwischen dem Golf von Mexiko und dem Atlantischen Ozean, gelegen. Unter Wasser erstreckt sich das drittgrößte tropische Korallenriff der Welt. Muss ich noch mehr sagen?

Früher durch eine Eisenbahnlinie verbunden, ist es heute der Overseas Highway, der die Inseln durch 42 Brücken (die bekannteste ist die Seven Mile Bridge, die auch wirklich 7 Meilen lang ist) miteinander verbindet. Unzählige weitere Inselchen sind nur mit dem Boot zu erreichen.

Und da sind wir auch schon beim Keys-Equipment. Ein Bötchen zu haben,  eher auszuleihen, schadet hier definitiv nicht. Den die Keys erforscht man am besten auf dem Wasserweg. Wir hatten Glück und unser airbnb Host Joe nahm uns direkt am nächsten Tag mit auf eine Tour. Aber auch wenn ihr nicht privat untergebracht seid und euch einen Host mit Boot nicht leisten könnt, dann gibt es auf den Keys immer jemanden, der jemanden kennt. Oder natürlich über einen offiziellen Bootsverleih. Aber irgendwie müsst ihr an so ein Ding kommen.

Und wenn ihr eines rangeschafft hab, dann einfach los. Von einer Sandbank zur nächsten. Gibt es irgendwas geileres? Stehen bleiben, schnorcheln wo und wie lange man Bock hat. Achtung, nicht erschrecken: um Haie zu sehen, muss man auf den Keys nicht weit raus fahren. Es handelt sich hier allerdings nicht um Abkömmlinge des weißen Hai, die euch fressen wollen wie ihr das vielleicht aus “Haialarm auf Mallorca” kennt, sondern um süße kleine Haichen die mäßiges Interesse an euch haben.

Man muss sich wirklich nicht direkt in Key West niederlassen, es gibt eine Reihe an schnuckeligen Vororten, wie zum Beispiel den Sugerloaf Key. A. ist es hier günstiger und b. chilliger. Und das Geld, das man an der Übernachtung spart, kann man direkt im besten Restaurant rund um Key West wieder ausgeben: Das Square Grouper Bar and Grill, das sich direkt um’s Eck, in Cudjoe Key, befindet. Empfehlung von unserem Host, aber auch längst kein Geheimtipp mehr. Unbedingt hingehen!

Und weil man Gott sei Dank mehrmals am Tag Hunger hat, müsst ihr auch ins Mangrove Mama’s, am Overseas Highway in Sugerloaf Key. Der Laden bietet auch eine gute Auswahl für Vegetarier und gerade zum Frühstücken eignet er sich super! Vom urigen, bunten Ambiente mal abgesehen. Abends gibt es dann Live Musik zu tollen Cocktails and it’s so american…! Genau so habe ich mir den Vibe auf den Key-Inseln vorgestellt!

Alles ist mega gechillt, die Leute sind super freundlich und gut drauf und die Umgebung ist einmalig! Wenn ihr euch gerne auf dem Wasser aufhält, ob fischen, schnorcheln oder tauchen, dann seid ihr hier im Paradies angekommen und wollt nie wieder weg. Genauso wenn ihr euch zu den Leckermäulern dieser Welt zählt und wisst, welch Glück einem Meeresfrüchte bescheren können.

2 Dinge, die ihr unbedingt auf den Keys essen müsst: Stone Crabs und den berühmten Key Lime Pie. Sonst nimmt euch keiner ab, dort gewesen zu sein. 😉

   

   

   

   

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