MEXIKO

BEACHING DELUXE IN TULUM

Sehr viel Hippie und Bohemian Flair, wunderschöne Strände, eine der besterhaltenen Maya Ruinen und ganz viele hippe Beach Clubs. Das ist Tulum.

Ich weiß nicht genau, was ich mir unter Tulum vorgestellt hatte, aber die Realität sieht so aus: ein Stadtzentrum, das aber nicht wirklich einem Zentrum gleicht, wie man es vielleicht aus europäischen Ländern kennt. Es erstreckt sich links und rechts der voll befahrenen Hauptstraße. Hier gibt es viele Souvenirläden, Cafés und durchaus auch einige nette Restaurants. Hier fand ich es extrem nett: La Hoja Verde oder das Co.ConAmor.  Dort findet ihr viele frische Smoothies und leckere Getränke.

Doch das eigentliche Tulum werdet ihr woanders finden, nämlich entlang der Hauptstraße Avenida Tulum, wo sich alle Resorts befinden, also quasi parallel zum Hauptstrand. Die Stadt ist bekannt für “Cabañas”, ursprünglich eher primitive Hütten direkt am Strand, mit Hängematten als Bett, die heute eher luxuriös anmuten und sich entlang der Küste von Tulum bis hinunter nach Punta Allen ziehen. Alle Herbergen sind wunderbar in die Natur integriert, Ökotourismus ist hier niemandem ein Fremdwort. Die Eingänge alle stilvoll und unaufdringlich, alles riecht nach Wellness und Spa.

Es ist ziemlich verwachsen und nicht mal die Hauptstraße hat Licht hier, so dass man abends durchaus seine Handytaschenlampe aktivieren muss. Entlang dieser Straße findet ihr auch wundervolle Restaurants, Designer-Shops und Cafés. Billig wirkt hier nichts und billig ist hier auch nichts. Tulum ist zur Hochburg der gut betuchten Bohemians geworden, mit veganem Essen kann hier jeder was anfangen. Klar, dass sich das Publikum massiv vom Standard-Touri in Playa unterscheidet.

Geht am besten früh morgens hin und besichtigt die Ruinenstätte, die als einzige weltweit direkt an der Karibikküste auf Klippen thront und zu den best erhaltenen Ruinen der Maya zählt. Ihr werdet mit nicht weniger als diesem Anblick belohnt:

     

Früh morgens deshalb, weil es ab Mittag hitzetechnisch kaum auszuhalten ist und weil Hoffnung besteht, alleine auf einem Bild drauf zu sein, wie ihr beim zweiten Bild erahnen könnt. Geöffnet hat die Anlage im Sommer von 08:00 Uhr (Im Winter erst ab 09:00 Uhr) bis 17:00 Uhr und es gibt wirklich viel zu sehen. Wenn euch zwischendurch zu heiss wird – half so wild, das Ganze liegt ja direkt am Meer und man kann sich problemlos zwischen Tempel und Turm eine Abkühlung gönnen. Nicht erschrecken: auf dem ganzen Gelände gibt es eine Menge Eidechsen. Diese kann man beim Gehen durchaus übersehen und ich weiß nicht, was genau passiert, wenn man auf einen Eidechsenschwanz steigt.

Spaziert bzw. fahrt dann die Straße runter und chillt in einem der zahlreichen Beach Clubs. Wir hielten uns einen Nachmittag im Rosa del Viento auf und haben nichts bereut. Das Resort mit Beach Club liegt relativ weit im Süden, an einem wunderschönen, ruhigen Strand, mit Hängematten, mega bequemen Strandliegen und tollem Service. Das Ganze im – für Tulum – überall typischen Eco-Chic gehalten.

     

Ich habe mir den Gin Tonic hier besonders gut schmecken lassen. Zahlreiche Shops laden zum Geld ausgeben ein. Wer hier allerdings Schnäppchen hinterher jagen möchte, ist fehl am Platz. Meistens handelt es sich um teuere Designerware. Kein Gucci und Prada, eher hand gemachte besondere Stücke und die Ware kleiner Labels.

     

Einen anderen Tag verbrachen wir, auf Einladung, im Dreams Resort Tulum. Das ist wieder ein typischer All-Inkl-Bunker auf dem Weg Richtung Playa, mit gefühlt 10 Restaurants und unzähligen Bars, um den ich sonst einen großen Bogen gemacht hätte. Aber wer würde bitte einen ganzen Tag umsonst Essen & Trinken in einem Luxus-Resort ablehnen? Die ersten Margaritas gab es schon um 12 und es war wirklich wie im Traum! Solltet ihr an so einen Ort eingeladen werden: niemals ablehnen!

Alles in allem ist Tulum ein wunderbarer Ort um die Seele baumeln zu lassen. Für Yoga-Begeisterte gibt es hier auch ein reichhaltiges Angebot. In Tulum kommt wirklich jeder auf seine Kosten! Ich freue mich jetzt schon drauf, zurück zu kehren und den Ort hoffentlich noch so naturbelassen vorzufinden, wie er aktuell ist.

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