FLORIDA

BIENVENIDO A MIAMI. EIN TAG IN WYNWOOD.

Gerade noch in Mexico und am Spanisch sprechen, ohne Spanisch zu können sind wir nach weniger als zwei Stunden Flug in Amerika und sprechen weiter Spanisch. Kein Wunder, schließlich ist die Mehrheit der Bewohner Miami’s Hispanic. er Name „Miami“ kommt von dem indianischen Wort Mayaimi, das so viel wie “großes Wasserbedeutet.

Wikipedia lehrt uns, dass “während der 1920er Jahre in Miami das Glücksspiel erlaubt war, und die Prohibition weitgehend ignoriert wurde . So immigrierten Tausende aus dem Norden der USA nach Miami und lösten somit den Bau-Boom aus.”

Mit den 1960er Jahren begannen immer mehr Lateinamerikander nach Miami auszuwandern. Viertel wie Little Havana entstanden, Spanisch die Muttersprache der meisten Bewohner, allen voran Kubaner, die über 30% der Hispanics ausmachen. In den 80ern gilt die Stadt als der größte Umschlagsplatz für Drogen, am liebsten Kokain. Die lateinamerikanischen Kartelle bringen Milliarden nach Miami, werden Anfang der 90er aber zerschlagen. Miami expandiert seitdem aber stetig weiter, es entstehen Szeneviertel wie das coole Wynwood oder der Design District.

Soweit der kurze historische Abriss. Und jetzt kommen wir direkt zu meinem persönlichen Highlight in Miami, das ich euch in diesem Post vorstellen möchte: das Szeneviertel Wynwood. Ein Szeneviertel ist laut Duden “eine umgangssprachliche Bezeichnung für ein durch ein spezielles soziokulturelles Milieu geprägtes Stadtviertel.” Das wäre dann in Wynwood ganz klar der moderne design- und kunstaffine Lifestyle-Mensch, der optisch in der typischen Form eines Hipsters daher kommt.

Aber auch Nicht-Hipster, die Streetart mögen, werden die Wynwood Walls in Miami lieben. Der Kunstvisionär Tony Goldman gestaltete hier nämlich aus einem früheren Ghetto eine Open Air Galerie, die ihres gleichen sucht. Alte Fabrikgebäude bieten innen und außen eine Kunstplattform für unterschiedlichste Graffiti-Artists, Handwerker sowie auch Restaurantbetreiber. Die Werke werden regelmäßig ausgetauscht, somit entdeckt man hier bei jedem Besuch was Neues.

Neben Kunst bewundern kann man in Wynwood stundenlang herum schlendern, kleine Designshops auschecken und sich nebenbei richtig schön durchfressen.

Zum Beispiel im MIAM Café. Hier waren wir gleich zwei Mal und haben immer tolles Zeug im Napf gehabt. Für unterwegs noch was Gesundes im YugoFresh auf die Hand und die Entdeckungstour kann fortgesetzt werden.

Wenn ihr sowas lieber mit Unterstützung macht, könnt ihr euch hier nen sexy Guide buchen, der euch mit spannenden Hintergrundinfos versorgt. So richtig einen auf Kunstkenner. So oder so – ihr werdet dieses Viertel mit einer vollen Speicherkarte verlassen! DAS perfekte Fotomotiv lauert quasi an jeder Ecke und Love ist sowieso immer the answer!

   

   

   

   

   

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