BELIZE KARIBIK

CHILLEN AUF CAYE CAULKER

Noch immer überwältigt von den Erlebnissen in Guatemala, überqueren wir die Grenze zu unserem nächsten Abenteuer: Belize. Der Bus bietet hier eine bequeme Transportmöglichkeit für kleines Geld. Der Grenzübergang zu Belize ist entspannt und es geht relativ schnell vorwärts. In Belize City angekommen, wissen wir auch, warum jeder Reiseführer davon abrät, sich hier länger aufzuhalten. Es gibt wirklich nicht viel zu sehen in dieser Stadt. Puh, alles richtig gemacht, wir verpassen wirklich nichts. Mit dem Wassertaxi (15 USD) geht es dann nach Caye Caulker. Die Fahrt dauert länger als gedacht, es sind immerhin 35 km und wir gut eine Dreiviertelstunde unterwegs.

Kleiner als gedacht, relaxter als erwartet

Erster Eindruck Caye Caulker: “Hier ist alles so gechillt.” Welch Zufall, dass das Motto der Insel “Slow down” lautet. Hier ist eben alles ne Spur entspannter. Und es riecht hier und da… nach Gras. Aber deshalb kann man in der Karibik auch immer so gut abschalten ;). Und wegen der Palmen natürlich.

     

Hier fahren keine Autos – man bewegt sich entweder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Golfcart. Was man auf Caye Caulker so machen kann, bis auf in ‘ner halben Stunde einmal um die ganze Insel laufen? Nichts, genau. Also entspannen, entspannen, entspannen. Und ein bisschen tauchen oder schnorcheln. Mehr ist hier nicht. Aber was will man auch mehr?

Die Insel ist rund 8 km lang und 2 km breit. 1961 wurden aus einer Insel zwei, als Hurrikan Hattie wortwörtlich einen Keil zwischen Süd-und Nordteil trieb. Der nördliche Teil der Insel, das Marine Reserve und ist als Meeresschutzgebiet mit seinen Mangroven und Kokospalmen das Zuhause zahlreicher Vögel. Südlich des Spalts befindet sich das Caye Caulker Village. Dort findet man zahlreiche Restaurants (z.B. Il Pellicano Cucina Italiana – ein sehr leckerer) und zahlreiche Unterkünfte. Hier empfehle ich das Anchorage Resort. Wir waren recht skeptisch, als wir über airbnb nichts fanden und darauf ausgewichen sind. Am Ende stellte sich heraus, dass es die bestgelegendste Unterkunft der Insel war. Hängematten und ein Steg mit einem kleinen Häuschen laden zum… entspannen ein. Hier kann man wirklich runterkommen und endlich das Buch fertig lesen, das man schon die ganze Reise mit sich mitschleppt.

Wir sind ganze 5 Nächte hier geblieben, 3 hätten auch locker gereicht, denn bereits nach 2 vollen Tagen auf dem Inselchen bekommt man so langsam Hummeln im Arsch. Aber das ist auch etwas sehr individuelles. Egal wie lange man hier ist, man sollte auf jeden Fall genug Zeit für einen Schnorcheltrip einplanen. Hier findet ihr dazu einen kleinen Bericht.

     

     

Ansonsten kann man hier wirklich gut abschalten, auch wenn die Insel schon sehr touristisch ist. Man sieht viele Fische und kann, mit ein bisschen Glück, auch ohne Schnorchelgang mit Rochen schwimmen. Und man kommt von hier ganz gut mit dem Wassertaxi nach Chetumal (Mexico). Ich würde nicht mehr als 2 bis 3 Nächte für die kleine Insel einplanen.

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